Allgemeine Geschäftsbedingungen

Artikel 1 – Identität des Unternehmers

  • Handelsname: Vavière

  • Firmenname: DNT Company

  • Handelskammer-Nummer (KvK): 86385461

  • Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: NL004237693B72

  • E-Mail Kundenservice: Contact@vaviere.fr

  • Geschäftsadresse: Zuidkil 7, Papendrecht 3356CS, Niederlande

Artikel 2 – Anwendbarkeit

2.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Angebote des Unternehmers und für alle Fernabsatzverträge, die zwischen dem Unternehmer und einem Verbraucher geschlossen werden.

2.2 Vor Vertragsabschluss werden diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen dem Verbraucher elektronisch zur Verfügung gestellt.

Artikel 3 – Art des Verkaufs

3.1 Der Unternehmer verkauft Produkte nach einem internationalen Dropshipping-Modell.

3.2 Die Produkte werden direkt von Drittanbietern außerhalb der Europäischen Union versandt.

3.3 Der Unternehmer verfügt über keinen physischen Lagerbestand und fungiert nicht als Spediteur oder Frachtführer.

Artikel 4 – Das Angebot

4.1 Das Angebot enthält eine klare und genaue Beschreibung der angebotenen Produkte.

4.2 Offensichtliche Irrtümer im Angebot sind für den Unternehmer nicht bindend.

4.3 Bilder und Produktpräsentationen sind indikativ und können vom tatsächlich gelieferten Produkt abweichen.

Artikel 5 – Zustandekommen des Vertrages

5.1 Der Vertrag kommt zustande, sobald der Verbraucher das Angebot annimmt und die darin festgelegten Bedingungen erfüllt.

5.2 Nach der Bestellung erhält der Verbraucher eine elektronische Bestätigung der Bestellung.

Artikel 6 – Preis

6.1 Der auf der Website angezeigte Preis ist der feste Produktpreis, der vom Verbraucher an den Unternehmer zu zahlen ist.

6.2 Der Unternehmer berechnet keine separaten Versand- oder Lieferkosten.

6.3 Da die Produkte von außerhalb der Europäischen Union versandt werden, können bei der Einfuhr zusätzliche Gebühren
durch Zollbehörden oder Transportunternehmen erhoben werden, wie z. B. Einfuhrumsatzsteuer, Zölle und Zollabfertigungs- oder Verwaltungsgebühren.

6.4 Diese Einfuhrgebühren sind nicht Teil des Produktpreises und werden nicht vom Unternehmer erhoben, sondern sind
bei Lieferung direkt an das Transportunternehmen oder die Zollbehörden zu zahlen.

6.5 Vor der Bestellung wird der Verbraucher darauf hingewiesen, dass solche Einfuhrgebühren erhoben werden können.

Artikel 7 – Lieferung

7.1 Die Produkte werden international an die vom Verbraucher angegebene Lieferadresse versandt.

7.2 Die Lieferung stellt eine internationale Sendung dar, bei der die Einfuhrumsatzsteuer, Zölle und andere mit der Einfuhr verbundene Kosten nicht vom Unternehmer vorausbezahlt und nicht im Produktpreis enthalten sind.

7.3 Diese Liefermethode wird in der Logistikpraxis üblicherweise als "Delivered At Place" (DAP) gemäß den Incoterms 2020 oder "Delivered Duty Unpaid" (DDU) gemäß den Incoterms 2000 bezeichnet. Diese Begriffe dienen lediglich der Beschreibung der Tatsache, dass Einfuhrgebühren nicht vom Unternehmer vorausbezahlt oder erhoben werden und schränken die gesetzlichen Rechte der Verbraucher nicht ein oder beeinträchtigen sie nicht.

7.4 Das Risiko des Verlusts oder der Beschädigung des Produkts geht zum Zeitpunkt des physischen Empfangs des Produkts auf den Verbraucher über.

7.5 Die Lieferung erfolgt innerhalb von 30 Tagen nach Vertragsabschluss, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.

Artikel 8 – Zoll und Einfuhr

8.1 Bei internationalen Sendungen kann der Verbraucher bei Lieferung zur Zahlung von Einfuhrumsatzsteuer, Zöllen und anderen Gebühren verpflichtet sein, die von Zollbehörden oder Transportunternehmen erhoben werden.

8.2 Der Unternehmer fungiert nicht als offizieller Importeur, Zollanmelder oder Steuervertreter.

8.3 Wenn eine Sendung aufgrund der Nichtzahlung von Einfuhrgebühren abgelehnt wird, kann der Unternehmer die direkten und nachweisbaren Kosten, die sich aus dieser Ablehnung ergeben (einschließlich Rücksendungs- oder Vernichtungskosten und Gebühren, die von Dritten erhoben werden), von einer Rückerstattung abziehen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.

Artikel 9 – CESOP-Konformität

Ab 2024 werden Zahlungsdienstleister Transaktionsdaten im CESOP-System (Central Electronic System of Payment Information) gemäß den EU-Vorschriften erfassen. Der Unternehmer hält sich an diese Vorschriften, die sich auf die Nachverfolgung und Meldung von Zahlungen auswirken können.

Artikel 10 – Widerrufsrecht

10.1 Der Verbraucher hat das Recht, den Vertrag innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt des Produkts ohne Angabe von Gründen zu widerrufen.

10.2 Macht der Verbraucher von seinem Widerrufsrecht Gebrauch, so trägt er die Kosten für die Rücksendung des Produkts.

10.3 Die Einfuhrumsatzsteuer, Zölle und Zollabfertigungs- oder Verwaltungsgebühren sind nicht Teil des vom Unternehmer erhaltenen Betrags und werden von diesem nicht erstattet.

10.4 Die Rückerstattung des vom Verbraucher an den Unternehmer für das Produkt gezahlten Betrags erfolgt innerhalb von 14 Tagen nach der Widerrufserklärung, vorausgesetzt, der Unternehmer/Lieferant hat das Produkt erhalten oder der Verbraucher hat nachgewiesen, dass das Produkt zurückgesandt wurde, je nachdem, was zuerst eintritt.

Artikel 11 – Ausschluss des Widerrufsrechts

Das Widerrufsrecht ist nur in den gesetzlich zulässigen Fällen ausgeschlossen, insbesondere:

  • Produkte, die nach Kundenspezifikation angefertigt oder eindeutig personalisiert wurden;
  • versiegelte Produkte, die aus Gründen des Gesundheitsschutzes oder der Hygiene nicht zur Rückgabe geeignet sind und deren Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde.

Artikel 12 – Konformität und gesetzliche Garantie

12.1 Der Unternehmer garantiert, dass die Produkte dem Vertrag und den geltenden gesetzlichen Konformitätsanforderungen entsprechen.

12.2 Der Verbraucher behält alle seine gesetzlichen Rechte. Innerhalb der Europäischen Union gilt eine gesetzliche Konformitätsgarantie von mindestens zwei Jahren ab Lieferung.

12.3 Die Mitteilung eines Mangels innerhalb einer angemessenen Frist nach dessen Entdeckung beeinträchtigt die gesetzlichen Rechte des Verbrauchers nicht.

Artikel 13 – Haftung

13.1 Soweit gesetzlich zulässig, haftet der Unternehmer nicht für Verzögerungen, die durch Zollbehörden oder Transportunternehmen verursacht werden, oder für Kosten oder Gebühren, die von Dritten bei der Einfuhr erhoben werden.

13.2 Die Haftung des Unternehmers ist auf den Betrag begrenzt, den der Verbraucher dem Unternehmer für das Produkt gezahlt hat, soweit dies gesetzlich zulässig ist.

13.3 Keine Bestimmung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen schließt die Haftung aus oder beschränkt sie, wenn ein solcher Ausschluss oder eine solche Beschränkung gesetzlich nicht zulässig ist.

Artikel 14 – Beschwerdeverfahren

14.1 Beschwerden bezüglich der Vertragserfüllung sind schriftlich über den Kundenservice einzureichen.

14.2 Der Unternehmer wird innerhalb von 14 Tagen nach Eingang der Beschwerde antworten. Falls eine längere Frist erforderlich ist, wird der Verbraucher darüber informiert.

Artikel 15 – Anwendbares Recht und Streitigkeiten

15.1 Dieser Vertrag unterliegt niederländischem Recht.

15.2 Diese Rechtswahl berührt nicht die zwingenden Verbraucherschutzbestimmungen des Landes, in dem der Verbraucher seinen Wohnsitz hat.

15.3 Streitigkeiten können eingereicht werden:

  • beim zuständigen Gericht am Wohnsitz des Verbrauchers, und/oder
  • beim zuständigen Gericht in den Niederlanden.

Artikel 16 – Änderungen

Der Unternehmer behält sich das Recht vor, diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu ändern. Die jeweils neueste Version ist stets anwendbar.